Mein Weg

 

Als Kind wollte ich Pastorin werden, bin aber katholisch aufgewachsen. Als Jugendliche wollte ich Sozialarbeiterin in der Frauen- und Mütterarbeit werden, bekam aber mit 19 alleinerziehend selbst ein Kind.   Und dann, dann wollte ich erst einmal aus ganzem Herzen leben und mich um mich und um mein Kind kümmern. Unseren Lebensunterhalt verdiente ich in der Erwachsenenbildung, der kulturellen Filmförderung, in einer Kneipe, einer Verbraucherschutzorganisation, einem Berufsförderungswerk und verschiedenen Jugendämtern.

 In der Zwischenzeit, mit 27, fand ich heraus, mein Herz schlägt für das ganzheitliche Wachstum von Menschen. Ich hatte meine Berufung gefunden: Ich wollte Menschen begleiten, bei der Spurensuche nach sich selbst und der Entfaltung ihres tiefsten, wahrhaftigsten Wesens.

Ich begann berufsbegleitend eine 10jährige Ausbildung zur tiefenpsychologisch orientierten Körpertherapeutin und machte die staatlich anerkannte Prüfung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie.

Heute bin ich 46 und arbeite seit mehr als 10 Jahren freiberuflich im psycho-sozialen Bereich. Mein Sohn ist groß und ich habe mir einen lang gehegten Wunsch erfüllt und lebe und arbeite seit wenigen Jahren in Berlin.

 

 Ems

 

Mein Hintergrund

Meine Ausbildung umfasste einen 3jährigen Selbsterfahrungsanteil, einen 4jährigen reinen Ausbildungsanteil und eine 3jährige Assistenzzeit in einer Selbsterfahrungsgruppe. Ebenso bereitete ich mich 1 Jahr lang intensiv auf die staatliche Prüfung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie vor.

Inhaltlich lernte ich hier die Körperkontaktarbeit, Aufstellungsarbeit, Imaginationsverfahren, Psychodynamik,  Pränatale- und Entwicklungspsychologie, die prozesshafte Arbeit mit Gruppen, Methoden der Supervision, Bindungsorientierte Psychotherapie, das therapeutische Gespräch, die Neurosenlehre und die entsprechende Psycho-Diagnostik. Ebenso fand ein umfassender Einblick in verschiedene andere tiefenpsychologisch orientierte Therapieformen statt.

Seit Beendigung meiner Ausbildung bilde ich mich kontinuierlich in Bereichen der Gewaltfreien Kommunikation, der spirituellen Selbsterforschung, Familienspezifischen Dynamiken, Traumaforschung und -therapie, Gehirnforschung und anderen Psychologischen, Spirituellen oder Pädagogischen Konzepten, fort.  Regelmäßig reflektiere ich mich und meine Arbeit  in super- und intervisorischen Zusammenhängen.  

 sterntaler62  / pixelio.de

Ein besonderes Anliegen in meiner Arbeit ist mir immer wieder, den Menschen in seinem gesamten Kontext und seinen  Bindungen zu betrachten. Hier auch den gesellschaftlichen, politischen, kulturellen, ökologischen und vielleicht sogar den spirituellen Raum, mit ein zu beziehen. Ebenso wichtig ist mir die Arbeit am 'Sein im Hier und Jetzt'.  Weil, eigentlich steht uns ja gar kein anderer Raum als dieses Hier und Jetzt zur Verfügung. Außerdem entspricht es meinem Wesen, auch 'schweren' Themen zwar mit der angemessenen Ernsthaftigkeit und mit allem Mitgefühl, aber auch mit einem humorvollem, leichtem Blick zu begegnen.


Meine Steckenpferde

  

Dieter Schütz  / pixelio.de

Natürlich liegt mir in meinem Beruf jedes psychologische Thema / jede psychische Störung und ihre Gesundung am Herzen. Aber noch eine Spur näher sind mir die Bereiche: Hochsensibilität, Selbstverletzendes Verhalten, die Differenzierung von psychologischen und spirituellen Themen, prä- post- und perinatale Traumatisierungen und ihre Spätfolgen, krisenhafte, altersbedingte Umbruchphasen / Eintritt in die Pubertät, Übergang zum Erwachsenenalter, die Wechseljahre, Midlife-Crisis, Beginn des Altwerdens und Sterben. 

Mein Photo

 

Traute Schumacher

Mein Berufsverband

 

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